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'Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort.
Und die Welt hebt an zu singen,
triffst Du nur das Zauberwort.'
Joseph von Eichendorff


Diese Worte üben auf mich immer wieder einen ganz besonderen Zauber aus.
Magische, verheißungsvolle Worte.
Begeben wir uns auf die Suche nach dem 'Zauberwort', erschließt sich uns die Schönheit in der Welt und inspiriert uns zu eigenem Schaffen.


Mittwoch, 25. Juli 2012

Mein Freund der Baum ...

... ist tot - er fiel (vielleicht) im frühen Morgenrot.

So fand ich sie heute morgen,
die wunderschöne, alte Kastanie.
Eine von 3 Schwestern.
Wie ein kleines Kind freue ich mich immer wieder, wenn ich im Herbst die ersten glänzend braunen Kastanien aufsammeln kann - ein uralter Zauber.
Sie stehen am Hafenweg, dicht am Ufer. 
Und weil die erste der Schwestern so sehr zum Wasser hin geneigt war, habe ich schon lange befürchtet, 
daß sie eines Tages einfach umfällt. 
In der letzten Zeit hatte ich auch das Gefühl,
daß ihre Wurzeln sogar schon den Asphalt anheben.
In der letzten Nacht ist es dann passiert
- ganz plötzlich und ganz ohne Sturm, 
ist sie einfach zusammengebrochen.

Zu erleben, wie sich tatsächlich über Nacht die Welt verändern kann, stimmt mich nachdenklich. 

Jeden Tag gehe ich mit unserem Hund den selben Weg, treffe die selben Menschen, sehe die selben Bäume
- alles ist mir so vertraut.


Jetzt fehlt ein Kastanienbaum.


Mittwoch, 4. Juli 2012

Zu neuem Leben erweckt und auf "großer Fahrt"

Da mein lieber Mann genauso ein leidenschaftlicher Sammler und Aufbewahrer ist wie ich, schlummerte auf unserem Dachboden ein altes Laufställchen. Er sowie sein kleiner Bruder und ebenso auch deren Kinder hatten darin ihre ersten Aufrichte- und Geh-Übungen vollbracht. Ein echter "Wegbegleiter". Mehrere Umzüge hat dieses Teil mitgemacht -  über all die Jahre sorgfältig aufbewahrt und doch sah man ihm sein Alter an. Geduldig wartete das Laufställchen darauf, vielleicht eines Tages wieder zu neuem Leben erweckt zu werden und wieder einem kleinen Menschen seine Dienste zu leisten. Im Herbst war es also soweit - Enkelkind Emma entwickelt sich prächtig und für das Laufställchen war die Stunde der Wiedererweckung gekommen.
Zunächst einmal habe ich alle alten, rostigen Scharniere abgeschraubt und das ganze in seine Einzelteile zerlegt. Der unansehnlich gewordene Lack wurde in mühsamer Handarbeit runtergeschliffen - Rundstäbe schleifen ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung.
Zum Vorschein kam ein wunderchönes, helles Holz, das ich auch nicht wieder unter einer neuen Lackschicht verbergen wollte. Also entschied ich mich für weiß pigmentiertes Öl - ein Naturharzöl ohne synthetische Lösemittel und Schadstoffe. Das Öl 3 x aufgetragen ergibt eine wunderschöne natürliche, hell-weißliche Oberfläche, die genauso robust und pflegeleicht wie eine Lackierung ist.
Die originalen Scharniere wurden sandgestrahlt und alles wieder zusammengeschraubt. Der Nachteil war allerdings, daß diese Scharniere sehr scharfkantig sind.
Früher hat das wohl niemanden gekümmert. Ich fand diese Kanten doch einfach zu gefährlich. Also - was nun? Wir mußten die alten Scharniere benutzen, denn dieses alte Maß ist heute nicht mehr zu bekommen.Aus Fleece-Stoff bekam das Laufställchen lauter bunte Manschetten mit Klettverschlüssen, unter denen die Scharniere verschwinden. So besteht nun keine Verletzungsgefahr mehr und lustig aussehen tut es auch.

Klein Emma sollte zu dem Laufställchen auch eine schöne Krabbeldecke bekommen.
Sehr spontan entstand dann ein Segelbootmotiv mit bunten Wimpeln, sanften Wellen, fröhlichen Fischlein, Seestern und einer im Wind tanzenden Möwe.


Ein zart gestreifter, fester Baumwollstoff wurde mit den Applikationen auf ein weiches Vlies genäht. Die Motive entstanden frei Hand, auf Vlieseline übertragen und dann auf bunte Baumwollstoffe aufgebügelt und ausgeschnitten. Motive aus Fleecestoffe wurden mit  kontrastierendem Stickgarn und großen Stichen einfach per Hand aufgenäht.


Man kann die Decke bei Bedarf zusammenrollen, mit einem passenden Bindeband zusammenschnüren und mitnehmen.
Die fertige Oberdecke bekam dann eine Unterseite aus lustig gepunktetem Fleecestoff. Der wurde dann an den Seiten umgeklappt und es entstand ein schöner Rand. Die Naht wurde zum Schluß mit einem selbst zugeschnittenen Schrägband bortenmäßig verdeckt und verziert. Die Decke hat ein Maß von ca. 1,30 x 1,30 m.
Nun habe ich das alte Problem mit der Farbwiedergabe meiner Kamera. Alles ist viel zu blaustichig Der Fleecestoff ist gar nicht so lila, wie er auf dem Photo aussieht. Es ist ein viel schönerer, wärmerer violetter Beerenton. Aber das ist nun mal nicht zu ändern. In echt sieht die Farbe viel angenehmer aus - ihr müßt sie euch eben "schön-denken"
Nun kann klein Emma
 ganz ungefährlich auf "große Fahrt" gehen!

Mittwoch, 27. Juni 2012

muß nur noch kurz die Welt retten ...

... dies soll als Metapher stehen für meine lange Abwesenheit in der Bloggerwelt. Es ging und geht um meine eigene kleine Welt, die aus dem Gleichgewicht geraten ist. Aber wie es in dem Lied von Tim Bendzko heißt: ... ne ganz besondere Mission, daß ich dich mit Details verschon ... genug gesagt, genug Information ... denn es passiert soviel ..."

 Auch wenn nicht alle Probleme gelöst werden können, so erfahre ich erneut, daß das Leben keine Sackgassen hat - auch wenn man nicht immer gleich erkennt wo und wie es weitergeht. "Wo ein Nein ist, da gibt es auch immer ein Ja" - dieser Satz von einer lieben Freundin hat mir in dieser letzten aufregend-turbulenten Zeit völlig neue Perspektiven eröffnet. Dafür bin ich sehr dankbar.

Nun bin ich also wieder zurück und will ein paar Dinge nachholen. Es ist dann doch noch fertig geworden, mein Treppenhaus-Garderobenprojekt - und da das ganze in der Vorweihnachtszeit stattgefunden hat, wirken die Bilder natürlich auch entsprechend winterlich - aber das macht nix. Der Eingangsbereich bei uns ist sehr klein und eng. Eine Treppe führt ins Obergeschoß und Garderobe sowie diverse alltägliche Dinge wie Staubsauger, Altpapierbehälter etc. müssen hier trotz dem wenigen Raum untergebracht werden.

 Seit unserem Einzug vor vier Jahren leben wir mit einem Provisorium. Man wurde empfangen von einem Garderobenständer, der chronisch überladen war. Die Haken nach hinten und zur Seite wurden natürlich nie benutzt, noch ein Schränkchen hier und dann noch ein Schränkchen dort, immer flogen irgendwelche Schuhe durch die Gegend und die eichenfarbene Deckenpaneele mit den Messingfarbenen Strahlern sorgte auch nicht gerade für ein freundliches Ambiente. Mein Entschluß, dies zu ändern, kam so plötzlich, daß ich gar kein Photo mehr gemacht habe. Das macht aber nix, denn es war sowieso nicht sehenswert. Jetzt gibt es eine neue Lösung - wahrscheinlich auch provisorisch, denn die eigentlichen Bauarbeiten stehen erst noch bevor. Eine neue Haustür muß her und auch sonst gibt es noch so einiges zu verändern. Aber erst mal bin ich jetzt ganz zufrieden.

Hier nun das Ergebnis im Vorher-Nachher-Vergleich:
Sicherungskasten, Schlüsselbord, Kalender, unvollständige braune Schalterleiste - das ganze auf einer weißen, abwaschbaren Strukturtapete - ganz toll ... ! Das Schlüsselbord hat nun einen ganz anderen Platz bekommen, die Tapete habe ich in mühsamster Kleinarbeit entfernt - die nackte Putzwand gefällt mir tausend mal besser - eine neue weiße Schalterleiste und der Sicherungskasten wurde hinter einem alten Dekofenster versteckt. Eingrahmt von ein bißchen Schnickschnack und einer Gardine aus alten, weißem Bettbezug - sieht doch gleich viel freundlicher aus!
Eine neue Garderobe entsteht - ganz ohne sägen, bohren, dübeln und schrauben. Ein paar Haken in die Deckenpaneele gedreht und schöne Treibholzäste mit dekorativen Schnüren drangehhängt.

In hinterster Reihe ein Ast für die eigentliche Garderobe. Davor ein Ast, um einen hübschen Vorhang daranzuhängen. Dann kam ich zu dem Ergebnis, daß die Garderobe gerade mal für uns reicht - kommt aber Besuch, dann wird es schon schwierig, insbesondere das Hantieren hinter einem Vorhang! Also mußte davor noch ein dritter Ast. Hier werden im Besuchsfall einfach ein paar Kleiderbügel rangehängt und fertig ist die Besuchergarderobe. Und der Gaszähler ist bei dieser Gelegenheit auch gleich "verschwunden".

Bei unserem kleinen Eingangsbereich ist der Raum unter der Treppe unentbehrlich. Hier gibt es Platz für Mützen, Schals etc., Staubsauber, Altpapier, Besen und Diverses. Schön sieht das aber nicht aus.
Nur - wohin damit? Alles ist geblieben, ein bißchen umorganisiert - und auch das Schlüsselbord hat hier einen neuen Platz gefunden - wird nun aber ebenfalls hinter einem Vorhang versteckt.

Für die Vorhänge habe ich alte, weiße Bettwäsche verwendet. Ich liebe diese alten, gewirkten Muster und sie sehen sehr dekorativ aus. Man kann auch wunderbar verschiedene Muster miteinander kombinieren.


Die eichenfarbene Deckenpaneele bekam einen weißen Lackanstrich ...
... und die beiden Deckenstrahler habe ich ohne groß zu überlegen gleich mitgestrichen.
Bis die Ideen und Pläne für eine neue Garderoben-/Treppenhausgestaltung umgesetzt werden können, dauert es schon noch ein Weilchen - das wird dann eine richtig große Baustelle. Man kann eben nicht immer gleich alles perfekt haben - aber mit diesem neuen "Provisorium" kann ich zunächst erst mal gut leben.


Ich freue mich, wenn nach meiner langen Abwesenheit doch wieder jemand bei mir reinschaut - es gibt noch so einiges, was ich euch zeigen will !

Dienstag, 13. Dezember 2011

Rund um Haus und Hof

So - es ist natürlich wie immer - alles dauert wieder viel länger, als es so in meinem Kopfkino als Idee abläuft. Und so bin ich mit meinem Treppenhaus-Garderobenprojekt immer noch nicht fertig geworden. Nebenbei hat mich trotz aller guten Vorsätze natürlich nun doch noch der Vorweihnachtsstress gepackt.
Deshalb hier zunächst nur ein paar adventliche Eindrücke rund um Haus und Hof.

Eine neue Farbe hat unser Haus im vergangenen Sommer bekommen. Es ist ein herrliches, helles Blau - auch wenn es auf den Bildern nicht genau so rüberkommt, wie es in echt ist. Es ist so ein blau mit einem Tropfen grün drin. Könnt ihr euch das vorstellen - wahrscheinlich etwas schwierig. Es paßt auf jeden Fall sehr gut zu diesem Platz am Hafen.Warm eingepackt und geschmückt überwintert unser Olivenbäumchen an einem geschützten Platz im Eingangsbereich.Diesen herrlichen Ausblick genießen wir vom Obergeschoß aus auf das in der Sonne glitzernde Wasser vor unserer Haustür. Leider gelingt es mir nicht, diesen Effekt mit der Kamera richtig einzufangen.Und jeden Morgen beginnt mein Tag mit einem ersten Blick aus dem Schlafzimmerfenster zum Storchennest. Und wenn dann die Sonne scheint und der Himmel so herrlich blau ist - dann weiß ich, es wird ein wunderbarer Tag!

Freitag, 2. Dezember 2011

Schlicht

Adventsstimmung hält ganz langsam nur Einzug hier. Während in der Stadt und ringsum mich rum schon der vorweihnachtliche Wahnsinn tobt, bin ich noch zurückhaltend. Zwar ist der Hof schon geschmückt - aber hier drinnen gibt es noch wenig Adventsdeko. Es ist ja so, daß es im Grunde zu Weihnachten hin langsam immer heller werden soll - deshalb zünden wir ja auch die 4 Kerzen erst nacheinander an - jede Woche eine mehr.Und so schlicht wie in diesem Jahr war mein Adventskranz noch nie.
Ein runder Teller mit 4 weißen Kerzen, ein paar grüne Zweige, ein bißchen Rinde und ein großer Glas-Diamant. Mehr ist es nicht. Aber es gefällt mir und fühlt sich sehr stimmig für mich an. Draußen wird es immer dunkler und hier drinnen nimmt das Licht zu - mit jeder weiteren angezündeten Kerze wird der Diamant immer mehr Licht reflektieren und dabei umso mehr funkeln.

Natürlich konnte ich es doch nicht lassen und hab ganz kurz entschlossen eine neue, kleine Baustelle eröffnet. Kennt ihr das: du stehst morgens auf und du weißt plötzlich - heut ist der Tag! Und eine Sache, die dir schon lange nicht mehr gefällt, muß aus der Welt geschafft werden. Schon lange hat es dich gestört ... aber an diesem Morgen hast du endlich eine Idee, und die muß dann JETZT SOFORT umgesetzt werden. Genau so ging es mir Anfang der Woche. Wie immer hat es dann mit der Umsetzung länger gedauert als geplant, aber egal - die Begeisterung wächst mit jedem Tag.
So - von was rede ich hier? Von unserem 4jährigen Provisorium im Treppenhaus mit Garderobe ... ohje ... das wird jetzt zu kompliziert. Ich bin heute abend zu müde - nächste Woche dazu mehr und auch Bilder!

Euch allen noch einen schönen und friedlichen 2. Advent!

Samstag, 19. November 2011

Erkenntnisse

Also - die Entscheidung ist gefallen - es lebt sich auch sehr gut ohne Counter!
Danke an die lieben Kommentatorinnen - ihr habt im Grunde mein Gefühl bestätigt. Bloggen ist kein Wettbewerb und deshalb finde ich es für mich ausreichend, ab und zu in die Statistik zu schaun. Die Anzeige über die Herkunft der Besucher bleibt - denn das finde ich wirklich interessant.

Ganz doll hab ich mich gefreut über die herzliche Danke-schön-Post von der lieben Carola für eine Strickanleitung. Dein Briefpapier ist sooooo schön - und deine zauberhaften Herbstphotos sind ein ganz besonderes Geschenk.DANKE liebe Carola! Jetzt hoffe ich doch, daß ich demnächst auch das ein oder andere Baby-Strick-Teilchen auf deinem Blog bewundern kann!

Ansonsten bin ich die ganze Zeit über sehr beschäftigt. Mein doch recht umfangreicher Topf- und Kübelgarten mußte eingewintert werden, was immer mit sehr viel Aufwand verbunden ist. Die Töpfe werden dicht zusammengerückt, mit Brettern und Paletten umstellt und dann wird alles mit Laub locker ausgestopft und abgedeckt.Da wir direkt hier vor der Haustür eine Allee mit riesigen Platanen haben, gibt es Laub in Hülle und Fülle - und es kostet nix! Der Wind weht es meist in großen Mengen auf unsere Dach-Veranda. Ich nutze jedes Jahr dieses Laub, um meine Pflanzen draußen einzuwintern. Es funktioniert phantastisch, denn durch das Laubpolster entsteht Wärme und die Pflanzen frieren in ihren Töpfen nicht ein. Obendrauf kommen dann noch ein paar alte Äste oder auch Tannenzweige - je nach dem was ich gerade so habe - damit der Wind das Laub nicht wegpustet. Im geschützten Hofbereich hülle ich die Töpfe einfach in Jute und decke oben mit immergrünen Zweigen ab. In diesem Jahr hatte ich großes Glück, denn in der Nachbarschaft wurde eine riesige Eibe gefällt und ich konnte mich großzügig mit Eibenzweigen eindecken.Jetzt kann der Winter kommen - wir sind gut gerüstet - alles ist gut verpackt und ausreichend Kaminholz ist aufgestapelt.Natürlich habe ich auch unsere gefiederten Freunde nicht vergessen.Für sie wurde ein geschützter Futterplatz eingerichtet. Für die größeren, frecheren eine frei zugängliche Futterstelle und für die kleinen, schüchternen ein etwas verstecktes Plätzchen.
Diese Stelle kann ich im Winter wunderbar von drinnen beobachten.

Und er klopft schon mal sachte an, der Winter - wir hatten diese Woche den ersten Raureif - einfach wunderschön.Tja, ich muß gestehen, wenn ich meine Blog-Aktivitäten so vergleiche mit denen im letzten Jahr - dann bin ich ein bißchen traurig. Dieses 2011, das ich mit so viel Plänen und Enthusiasmus begonnen habe - es hat mich in der Tat schwer gebeutelt. Vieles lief absolut nicht so, wie ich es mir gewünscht und geplant hatte. Es gab und gibt eine Menge unerwartete, unerfreuliche Entwicklungen und Ereignisse zu verdauen. Viel Kraft habe ich dazu gebraucht. Kräfte, die für meine Träume und Pläne dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die Villa Lilla geht nur sehr langsam voran und zum Bloggen hat es oft auch nicht gereicht.
Nein, ich will mich nicht beklagen - das ist es nicht. Ganz im Gegenteil, denn gerade in diesen schwierigen Zeiten erlebe ich, daß mir Kräfte zufließen - von lieben Menschen um mich herum - durch kleine und und auch größere Gesten, die mir auf unterschiedlichste Weise Unterstützung vermitteln und Mut machen. Wenn ich auch oft müde oder traurig bin - irgendjemand bringt mich doch immer wieder zum Lachen und sorgt dafür, daß ich die Lebensfreude nicht vergesse. Dafür bin ich von Herzen dankbar.
Ich habe beschlossen, nun trotz- und alledem die letzten Wochen dieses Jahres zu genießen. Die Baustellen werden ruhen und das Haus wird schön kuschelig und gemütlich hergerichtet. Plätzchen backen, kleine Geschenke basteln, stricken, häkeln, nach winterlichen Spaziergängen vor dem Kaminofen bei einem knisternden Feuerchen meinen Tee genießen - einfach neue Kräfte tanken und Pläne schmieden. Nix muß perfekt sein, ich erteile dem Advents-Weihnachts-Jahresende-Streß einfach eine ganz deutliche Abfuhr!Und genau das wünsche ich auch Euch allen da draußen - ihr Lieben, laßt euch nicht von diesem Strudel aus Hektik und Perfektionismus erfassen - genießt diese wundervolle Zeit der Zurückgezogenheit, die uns doch eigentlich zur Ruhe kommen lassen soll. Genau wie in der Natur draußen. Alles wird langsamer, ruhiger, gedämpfter und genau in dieser Stille keimt das neue Leben, das dann im Frühling so vielversprechend hervorbricht.In diesem Sinne euch allen ein wunderbar erholsames Wochenende!