Zur Abwechslung mal keine Baustelle!
"Alabama stitch" steht dieses Jahr
auf meiner Nähprojekt-Liste.
Natalie Chanin ist eine Designerin, die verwurzelt ist in der alten Tradition des Nähens, des Quiltens und des Stickens. Inspiriert von diesen alten Techniken schafft sie zeitlos schöne, textile Kostbarkeiten. Kleidung, Accessoires und alltägliche Gebrauchstextilien. Alles nur mit der Hand genäht! Dabei verarbeitet sie elastischen Baumwolljersey - gern auch mal gebrauchte Shirts.
Ob durch Schlichtheit beeindruckend, mit phantasievollen Applikationen oder üppig mit Perlen bestickt
- jedes Teil atmet eine einzigartige Schönheit,
die fernab von üblichen Modetrends liegt.
- jedes Teil atmet eine einzigartige Schönheit,
die fernab von üblichen Modetrends liegt.
Die Bücher von Natalie Chanin, in denen sie ihre Techniken vorstellt und erklärt, sind selbst schon kleine Kunstwerke. Über die Techniken hinaus vermitteln sie auch jede Menge "Alabama-Lebensgefühl" - Rezepte, Anekdoten, Überliefertes - und zauberhaft schöne Bilder!
Gemeinsam mit einer Freundin haben wir nun einen Mini-Zweier-Arbeitskreis gegründet. Regelmäßig treffen wir uns nun zum Alabama-Stitching.
Um uns dieser Technik anzunähern, haben wir auf kleinen Baumwollstreifen zuerst einmal ganz brav die verschiedenen Stiche ausprobiert und geübt ... um einfach mal ein Gefühl zu entwickeln.
So, und nun ist das erste handgenähte Teil entstanden. In Reverse-Appliqué-Technik.
Ein kleines Kopftüchlein - ja richtig - ein Kopftüchlein.
Hört sich zunächst recht altmodisch an.
Ich finde allerdings, daß dieses kleine Projekt zum Einsteigen ganz toll geeignet ist
und daß es gar nicht altbacken aussieht.
In den Büchern selber
findet man einige Original-Schablonen,
man kann sich Vorlagen aber auch
kostenlos auf Natalie Chanins Website downloaden.
Ich hab Schablonen
aus Filz und auch aus Pappe gefertigt.
Mittels der hübschen Blattranken-Schablone
habe ich das Muster auf den Jersey übertragen.
Mit einem festen Pinsel hat es sehr gut funktioniert.
Der schöne dunkel-taupe farbene Stoff
war einmal ein Langarmshirt.
Ich liebe diese Farbe sehr.
Für das Blattmuster habe ich Textilfarbe
von Javana - "eisblau" - benutzt.
von Javana - "eisblau" - benutzt.
Die untere Lage ist ein ganz leichter,
zartcreme-vanilliger Jersey.
Die obere, schablonierte Lage wird dann
auf die untere Lage festgesteckt ...
... und mit einem passenden Faden
werden die äußeren Konturen des Musters umstochen.
Ich habe ein sechsfädiges Stickgarn dazu halbiert
- also mit 3fädigem Garn gestickt.
Zum Schluß werden die Muster aus der oberen Lage vorsichtig herausgeschnitten.
Dabei bleibt ein ca. 4 mm breiter farbiger Streifen stehen
und die untere Lage wird wieder sichtbar.
Das Tüchlein ist genau richtig z.B. für Gartenarbeit
- die Haare werden nach hinten gehalten und die Sonne
kann mir den hellen Scheitel nicht mehr verbrennen.
Wirklich nicht so einfach,
sich selbst im Spiegel zu photographieren!
Praktisch auch bei diversen staubigen Arbeiten ...
oder einfach nur so ... zum Spaß!
Gestichelt und ausgeschnitten
habe ich es an einem Nachmittag
habe ich es an einem Nachmittag
- also recht flott.
Ich kann nur sagen: Riesenspaß mit Suchtpotential!
Außerdem find ich, daß dieser Post zu
Traudes Aktion "Rettet die Lachfalte" paßt.
Schließlich ist das alte Shirt nicht einfach
im Altkleidercontainer gelandet,
sondern es taugte zu etwas Neuem, Schönem!
P.S.
Wir haben hier zur Zeit mächtigen Wind. Also hab ich das Tüchlein gleich mal ausprobiert, denn bei solchem Wind fliegen mir die Haare immer ziemlich nervig um den Kopf und ins Gesicht. Auch wenn ich sie mit einem Gummi bändige oder hochstecke -
der Wind zerrt ständig wieder Strähnen heraus ...
Das Kopftuch hat sich super bewährt!
Kein lästiges ständiges Haare aus dem Gesicht wischen
- einfach perfekt!
Außerdem find ich, daß dieser Post zu
Traudes Aktion "Rettet die Lachfalte" paßt.
Schließlich ist das alte Shirt nicht einfach
im Altkleidercontainer gelandet,
sondern es taugte zu etwas Neuem, Schönem!
P.S.
Wir haben hier zur Zeit mächtigen Wind. Also hab ich das Tüchlein gleich mal ausprobiert, denn bei solchem Wind fliegen mir die Haare immer ziemlich nervig um den Kopf und ins Gesicht. Auch wenn ich sie mit einem Gummi bändige oder hochstecke -
der Wind zerrt ständig wieder Strähnen heraus ...
Das Kopftuch hat sich super bewährt!
Kein lästiges ständiges Haare aus dem Gesicht wischen
- einfach perfekt!
