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'Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort.
Und die Welt hebt an zu singen,
triffst Du nur das Zauberwort.'
Joseph von Eichendorff


Diese Worte üben auf mich immer wieder einen ganz besonderen Zauber aus.
Magische, verheißungsvolle Worte.
Begeben wir uns auf die Suche nach dem 'Zauberwort', erschließt sich uns die Schönheit in der Welt und inspiriert uns zu eigenem Schaffen.


Montag, 6. April 2015

Osterspaziergang

Richtig Glück haben wir hier im Rheingau 
mit dem Wetter zu Ostern
 Die Sonne strahlte fröhlich über dem Schiersteiner Hafen.


 Da war ein Osterspaziergang genau das Richtige.


 So schön am Wegesrand!


 Wenn auch ab und zu mal eine Wolke 
vor der Sonne vorüberzog, 
so hatten wir insgesamt hier doch herrliches Wetter.


Johnny hat dann gleich mal die Badesaison eröffnet 
und nahm ein erstes erfrischendes Bad im Rhein





Weiß vielleicht jemand, 
was hier so wunderschön am Ufer blüht?







 Hoch oben genießt eine Krähe die tolle Aussicht ...


 

... und die Weiden schmücken sich mit frischem Grün.



Dann noch fröhliches Ostereieressen!

Samstag, 4. April 2015

Ostergrüße


Allen Freunden, Mitlesenden und denen, 
die hier immer wieder nette Worte hinterlassen 
wünsche ich frohe Festtage in österlicher Freude!


Ein paar österliche Impressionen


 Diese kleinen hölzernen Piepmätze sind schon uralt,
 aber in ihrer Schlichtheit an Ausdruck kaum zu übertreffen.



Soooo drollig!










Zarte Glaseier an einem Treibholzast ...


... Muscari ...




 ... die zauberhafte Iris ...


... und natürlich Tulpen - rosa Tulpen ...

 ... ich liiiiiebe rosa Tulpen!




Und - die Tamara
 - unser Strandbadböötchen - fährt wieder! 
Ein untrügliches Zeichen für den Frühling!


Herzlichst 
Antje

Mittwoch, 1. April 2015

Mosaik - von Schlössern, Burgen und Schiffen


Wie ich bereits erzählt habe, bekam ich diese kleinen Kacheln von einer Freundin geschenkt. War es ein Zufall, daß die Motive so gut zu mir passen ?
Zuerst wußte ich gar nicht so recht, wie und wo ich sie verwerten könnte. Aber sie gefielen mir. Immer wieder betrachtete ich sie und entdeckte langsam eine sehr enge Beziehung zu markanten Themen in meinem Leben.

Das Schiff
nichts hat mich wohl mehr geprägt als
mein Leben auf dem Schiff. 


Hineingeboren in eine Familie mit uralter Schiffertradition und aufgewachsen auf einem Binnenschiff verbinde ich damit meine schönsten Kindheitserinnerungen. Das Leben auf dem Mikrokosmos Schiff, auf sehr begrenztem Raum mit der Familie, vermittelte mir eine große Geborgenheit und gleichzeitig war die Welt fast ohne Grenzen. Viel Zeit verbrachte ich mit meinen Eltern im Ruderhaus - dem Steuerstand. Mein Vater war immer da. Er ging nicht morgens zur Arbeit und kam abends erst wieder nach Hause. Arbeitsplatz und Zuhause waren identisch.


Ich hatte in der Regel keine Spielkameraden, keinen Kindergarten, kein Fernsehen - aber nichts hat mir gefehlt.
Jeden Tag an einem anderen Ort, jeden Tag andere Eindrücke. Die ganze weite Welt umgab mich auf immer neue Weise. Sie glitt an mir vorüber und ich bewegte mich auf wundersame Weise in ihr. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie es wohl wäre immer am gleichen Ort zu leben. Eine sehr glückliche Zeit.


Noch heute emfpinde ich eine tiefe Verbundenheit zum Wasser und zu den Schiffen.
Und so ist das Schiff für mich ein Symbol der Freiheit. Eine Freiheit, die völlig unabhängig von äußeren Begrenzungen erlebbar ist. Die Freiheit, die auch nicht durch noch so enge Mauern beschnitten werden kann. Es ist die Freiheit im Kopf. Die Phantasie, die sich über alle Begrenzungen hinweg entfalten kann. Die alle Hindernisse und Hürden überwinden kann.
Eine Freiheit, die mir niemand nehmen kann.

Die Burg


Als Binnenschiffer waren wir sehr viel auf dem Rhein unterwegs. Ganz besonders schön ist auf der  Mittelrheinstrecke die Gebirgsstrecke von Oberwesel bis St. Goar. Steile, felsige Hänge, Weinberge und hoch oben auf den Felsen thronende trutzige Burgen bestimmen den Charakter der Landschaft. Jede Burg hat ihre Geschichte und hütet so manches Geheimnis - eng damit verbunden das Leben der Menschen in und um die Burg. Sie bot durch ihre Befestigungsanlagen Sicherheit. Man konnte sich hinter ihren Mauern verschanzen, sich verbergen. Kämpfe wurden ausgefochten, es gab Siege und Niederlagen, es wurde gelacht und geweint, Feste wurden gefeiert, Träume geträumt ...

Später dann entwickelten sich die Burgen immer mehr zu Schlössern, die Schutzfunktion trat in den Hintergrund. Sie dienten nun als repräsentative, oft prachtvoll ausgestattete adlige Herrenhäuser.


Meine Geheimnisse,
meine kühnsten Träume, meine zerplatzten Träume, 
meine sehnlichsten Wünsche, 
meine unausgegorenen Pläne. 
Mein geschützter Raum.
Für all das steht die "Burg".
 Mein prachtvolles "Schloß".


 Das hab ich tatsächlich so gefunden
 - ein kleines Steinchen, das fest in der Scherbe eingeschlossen ist



 Alle Scherben wurden in ihrem Orignalzustand eingefügt, sie wurden nicht mehr nachbearbeitet.


 Wer erkennt den Schriftzug 
- welches Geheimnis steckt da drin?



 Als ich diesen abgebrochenen Henkel fand
(vermutlich von einer Tasse),
 wußte ich sofort: das wird mal ein Aufhänger!


 Die Kanten sind vom Wasser ganz glatt geschliffen
- also keine Verletzungsgefahr.


Und nun der Gesamteindruck


Unter der Arbeitsfläche fehlt noch ein Vorhang
 - kommt noch!



Das große Löwen-Mosaik entstand, 
weil der Rand  für eine volle Fliesenbreite
 nicht ausgereicht hätte.



Und wer noch nicht genug hat von Scherbenmosaiken
 - demnächst gibt's ein weiteres Thema
- allerdings auf eine etwas andere Art ...

Blau-Violett

Ich liebe diese Farbkombination!
Macht einfach gute Laune.
Die Tunika aus Wollwalk ist selbstgenäht,
ebenso der schöne blaue Rock aus Baumwolltrikot.
Alles warm und bequem.
 Und weil es immer noch kalt ist ...
 ... gehören ein paar Pulswärmer
aus dem gleichen Wollwalk dazu.
 Die Blüte aus pflanzengefärbter Märchenwolle
wurde mit Stickgarn und einfachen Stichen aufgenäht.
Und da heut Mittwoch ist,
gibt' das auch bei MMM zu sehen!